22.06.2010

Vom „semantic web“ zum „web of data“

Nach der Vision des „semantic web“ werden Web-Inhalte so mit Metadaten ergänzt, dass die Bedeutung der Inhalte auch in maschinenlesbarer Form erschlossen werden kann und somit die Daten automatisiert verarbeitet und kombiniert werden können.

Allerdings ist diese Vision des Web 3.0 auch schon etwas in die Jahre gekommen und so
scheint das „web of data“ das neue Paradigma für das Web vom morgen.
Waren in den Anfangszeiten des Internets die Informationen noch direkt in HTML-Seiten gespeichert, so sind im heutigen Web die Daten grösstenteils in Datenbanken gespeichert und werden für erst für die Präsentation im Web als HTML-Textdokumente umgewandelt.
Könnte man auf die Datenbank im Hintergrund direkt zugreifen, liessen sich die Informationen ganz neu verknüpfen und somit interessante Zusammenhänge erkennen.
Als beispielhaftes Projekt kann ein Dbpedia gelten, das Informationen aus Wikipedia extrahiert und über die Abfragesprache Sparql zugänglich macht. Mittels Linked-Data-Browsern kann nun auf die Daten von Wikipedia zugegriffen werden.

SELECT ?name ?description_en ?description_de ?musician WHERE {  
                 ?musician skos:subject <http://dbpedia.org/resource/Category:German_musicians> .  
                 ?musician foaf:name ?name .  
                 OPTIONAL {  
                     ?musician rdfs:comment ?description_en .  
                     FILTER (LANG(?description_en) = 'en') .  
                 }  

http://wiki.dbpedia.org/OnlineAccess

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/das_grosse_aufraeumen_im_hypertext- haufen_1.2216427.html