19.09.2012

Die ärztliche Handschrift und Dokumentationsfehler

Werden Verschreibungen von Medikamenten von Hand erledigt, kommt es oft zu Fehlern bei der Medikamentenabgabe.

unleserlich1.jpg

Eine Studie über den Verschreibungsprozess auf einer Station des Universitätsspitals Bern kam zum Schluss, dass Verschreibungsfehler wegen fehlender oder zweideutiger Angaben des Arztes häufig sind [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/die-handschrift-der-halbgoetter-in- weiss-1.12848707].

Unter folgenden Bedingungen sind Fehler bei der Medikamentenabgabe wahrscheinlicher:

  • die Schrift der Verschreibung ist unleserlich
  • die Angaben des Arztes sind unvollständig (es fehlen z.B. Informationen zur Dosis eines Medikaments)
  • die Verschreibung enthält widersprüchliche Angaben

Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, handschriftliche Dokumentationsprozesse durch elektronische Systeme zu ersetzen.

Mit OCQMS entwickeln wir eine modulare webbasierte Software für ein "Clinical Quality Management System". Das System unterstützt den praktizierenden Arzt in seiner täglichen klinischen Arbeit (automatische Generierung von ärztlichen Berichten) und stellt dabei eine strukturierte Ablage der Daten sicher.

Medikation.png

Dabei werden nicht nur medikamentöse Verschreibungen, sondern der gesamte Dokumentationsprozess in einem wohlstruktutrierten elektronischen System abgebildet.

OCQMS legt zudem grossen Wert auf eine geeignete Visualisierung der Daten, so dass sich Fehler oder Inkonsistenzen (z.B. bei der Medikation) leichter erkennen lassen.

medicationtimeline.png

Die erfassten Daten werden dank Report Generator als Textbausteine bzw. tabellarische Darstellung in den ärztlichen Bericht (Arztbrief) übertragen.

Bericht.png

Gefährliche Fehler aufgrund einer unleserlichen Handschrift können so komplett vermieden werden.

font.jpg