23.03.2014

Warum Ärzte von Klinikinformationssystemen (KIS) enttäuscht sind

Die Einführung von IT im Gesundheitswesen bringt für Ärzte nicht den erhofften Nutzen.

Mehr als die Hälfte der Schweizer Spitalärzte sind unzufrieden mit dem Klinikinformationssystem (KIS) ihres Spitals. Der Swiss eHealth Barometer 2013 zeigt für die KIS-Lösungen ein sehr durchzogenes Bild [http://www.gfsbern.ch/Neuigkeiten/tabid/177/itemid/827/amid/1151/swiss- ehealth-barometer-2013.aspx].

Unzufriedenheit-
KIS

Ein KIS ist ein IT-Tool, welches für seine Nutzer direkten Nutzen stiften soll: das System soll den Arzt bei der Behandlung seiner Patienten unterstützen. Statt der eigentlichen Verlaufsdokumentation dominieren heute aber Administrativlösungen. Die Ärzte nehmen solche Tools nicht als Arbeitsunterstützung wahr, sondern sehen sich im Gegenteil mit zusätzlichem Erfassungsaufwand konfrontiert.

Erfassungsaufwand

Die KIS-Lösungen scheinen mehr durch administrative Abläufe als durch die ärztliche Bedürfnisse getrieben. Ändern lässt sich dies, indem sich die Ärzte aktiver in die Entwicklung von IT-Applikationen einbringen. Nur so können IT- Systeme entwickelt werden, welche die Ärzte in der Behandlung ihrer Patienten unterstützen und einen echten medizinischen Mehrwert schaffen: “technology should serve doctors, rather than doctors serving technology”. [http://www.theatlantic.com/health/archive/2014/03/doctors-and-tech-who-serves-whom/284518/]

OCQMS - Klinische Dokumentation für Ärzte: www.healthdata.ai