Flight Log
Familienergänzende Kinderbetreuung Kanton Zug
Plattform für Kinderbetreuungangebote auf der Website des Kantons Zug ...mehr
Sie sind hier: Startseite Blog

Blog

Empowering your data with open source

4 Posts gefunden.
Filter Posts
| |

myControl Flyer

Der Flyer für myControl ist im Druck und liegt demnächst in den Flughäfen auf.

myControl Flyer

myControl Flyer

Dank dem Feedback unserer Benutzer können wir myControl stetig weiterentwickeln und um neue Funktionalitäten erweitern. Zur Zeit arbeiten wir an einem Duty Time Tracking Tool.

https://www.mycontrol.ch

Download Flyer

flyer_back.png

28.09.2010 12:55 | Comments

NZZ zur Suisse-ID: "Identitätskrise"

Die NZZ schreibt einen lesenswerten Beitrag und Kommentar zur Suisse-ID.

NZZ zur Suisse-ID: "Identitätskrise"

SuisseID USB Stick

Nachdem die Weltwoche vor ein paar Wochen, mit einem Gastbeitrag des Bloggers Andreas Von Gunten, vorgelegt hat, bringt die NZZ die ihr eigene gelassene Sachlichkeit zurück in die Debatte.

Natürlich haben die Kritiker nicht unrecht, wenn sie bemängeln, dass Klasse-2-Leser (d.h. ohne gesichertes Display), gegen Trojanerangriffe nicht schützen. Dies bedingt aber, dass sich auf dem Computer des Benutzers bereits ein Trojaner eingenistet hat. Jeder Benutzer hat ein grosses Interesse daran, dies durch Antiviren-Programme zu verhindern.

Die NZZ bringt es im Kommentar auf den Punkt: "Niemand käme auf die Idee, dem Hersteller eines Türschlosses Vorwürfe zu machen, weil Dinge gestohlen wurden in einem Haus, bei dem alle Fenster sperrangelweit offen stehen. Wo es um Türen und Fenster geht, wird niemand perfekte Sicherheit verlangen, sondern nur, dass der Aufwand für die Überwindung dieser Barrieren höher ist als der Ertrag, den sich ein Einbrecher erhoffen darf."

http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/identitaetskrise_1.7572142.html

http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/aktuell/2010-05-04-suisseid-teure-loesung-fuer-nicht-existierende-probleme.html

16.09.2010 19:50 | Comments

Warum Open Source Code qualitativ besser ist

Open Source bietet eine bessere Code-Qualität und damit eine bessere Zuverlässigkeit und Performance. Die Erklärung dafür liegt auf der Mikroebene, sprich beim Programmierer.

Auch ein Heer von Businessanalysten, Software-Architekten und der Trend zu Outsourcing in Niedriglohnländer (Indien, China) ändern nichts daran, dass Software von Programmieren geschrieben wird. Wenn wir nach Gründen für die bessere Qualität von Open Source Code suchen, müssen wir uns auf die Programmierer konzentrieren:

  • Freude, Leidenschaft
    Open Source Programmierer arbeiten aus Freude und Leidenschaft an einem Projekt, sie werden nicht von ihrem Chef dazu verknurrt.
  • Handwerk
    Programmierer in der Open Source Welt verstehen sich als Handwerker und wollen eine Sache ihrer selbst willen gut machen. In einem Open Source Projekt haben sie die nötige Muse (sprich Zeit) dafür. Die Arbeitsweise des Software-Handwerkers ist durch das zeitgleiche Lösen und Finden von neuen Problemen gekennzeichnet. Er ist kein Akkord-Maurer, der - ohne grosse gedankliche Eigenleistung - die vom Architekten geplante Mauer in möglichst kurzer Zeit hochzieht.
  • Peer Review
    Das Argument ist hinlänglich diskutiert: Da der Quellcode offen liegt werden Fehler viel schneller erkannt.
  • Erfahrung: "Programmieren als Jugendsünde"
    Leider scheint es so, dass Programmieren der Jugend vorbehalten ist. Programmierer mit grauen Schläfen sind teurer als ihre jüngeren Kollegen. Da Arbeitgeber offenbar nicht bereit sind, Erfahrung im Programmieren mit einem höheren Lohn zu würdigen,  wechseln Programmierer nach ein paar Jahren in einen Management-Job. Die NZZ schreibt dazu: "Dass ein Programmierer bei der Lösung von grösseren Problemen in der Regel keine zweite Chance erhält, vermag vielleicht zu erklären, warum sich aus der Sicht des Anwenders Software oftmals unfertig, unausgereift, unstabil anfühlt, pubertär."
    Seinem Open Source Projekt bleibt man jahrelang verbunden.
  • Code steht im Zentrum
    Bei Open Source steht der Code im Zentrum, man konzentriert sich auf guten Code. Elegante Lösungen eines Problems werden in der Community entsprechend gewürdigt.
  • Kein Outsourcing
    Würde ein Open Source Projekt je auf die Idee kommen seine Kern-Aktivität, also das Programmieren, auszulagern?

Dies führt dazu, dass der Einsatz von Open Source in Unternehmen nicht mehr in erster Linie aus Kostengründen sondern aufgrund besserer Qualität geschieht.

http://www.silicon.de/cio/strategie/0,39038989,41536153,00/qualitaet_hauptargument_fuer_open_source.htm

05.09.2010 15:45 | Comments

Die Leiden des jungen Unternehmers

Gedanken zum Unternehmertum aus der Software-Manufaktur von seantis

Wann gründe ich ein Unternehmen?

Gleich vorweg: Dies ist keine Gebrauchanweisung zum Unternehmertum. Davon gibt es schon zu viele und wohl keine davon ist brauchbar, weil sie dem Umstand, dass das Glück der am meisten unterschätze Erfolgsfaktor ist, nicht Rechnung tragen. Dinge entwickeln sich nie so, wie man es sich vorgestellt hat.

Der beste Zeitpunkt ein Unternehmen zu gründen? Während des Studiums! Als Student ist man jung, hat noch keine echten Verpflichtungen und - wenn man sich das Studium entsprechend einrichten kann - sogar etwas Zeit. Zudem ist man noch naiv genug es zu wagen. Während des Studiums bietet die eigene Firma einen guten Nebenjob; der Punkt der Entscheidung kommt mit dem Studienabschluss. Die Opportunitätskosten werden nun entscheidend höher und es gilt, den relativ hohen Einstiegslöhnen für Uniabsolventen zu widerstehen. Wenn man sein Unternehmen bereits während des Studiums gegründet hat, sollte man zu diesem Zeitpunkt bereits eine gewisse Kundenbasis haben und das Wasser, in das man nach dem Studienabschluss springt, sollte nicht mehr ganz so kalt sein. Einen impliziten Lohnverzicht bedeutet es aber auch so noch.

Wie starte ich?

Entscheidend ist, seinen Kunden eine Dienstleistung mit Mehrwert anbieten zu können. Die Art von Lösungen, welche wir unseren Kunden bieten, sind nur möglich, weil wir in eine globale Open-Source-Community - mit hunderten von Programmieren rund um den Globus - eingebettet sind. So standen uns von Anfang an mächtige Werkzeuge ohne grosse Startinvestitionen zur Verfügung. Das einzige Kapital, das wir in die Firma einzubringen hatten, ist unser Know-how.

Warum soll ich es wagen?

Unsere Motivation ist die unternehmerische Freiheit. Sie zwingt zu eigenständigen Entscheidungen und dazu, die Konsequenzen des eigenen Handelns voll zu tragen. Es geht uns jedoch nicht nur darum frei zu entscheiden, was wir tun, sondern genauso darum, wie wir es tun. Obwohl wir kein physisches Produkt, sondern ausschliesslich Software “produzieren”, verstehen wir uns als Handwerker. Die Arbeitsweise des Software-Handwerkers ist durch das zeitgleiche Lösen und Finden von neuen Problemen gekennzeichnet. Dem Open-Source-Programmierer steht der Angehöriges eines anderen modernen Stamms entgegen: jener Bürokrat, der nichts tun möchte, bevor nicht alle Ziele, Verfahren und politisch gewünschten Ergebnisse festgelegt sind. Für uns als Software-Handwerker sind das freie Experimentieren und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten zentral. Dies schenkt einem unmittelbar eine emotionale Belohnung für den Erwerb von Fähigkeiten und man ist stolz auf seine eigenes Werk.

Die Idee dahinter ist einfach, kommt aber in der modernen Arbeitswelt zu kurz. Was man tut, soll man mit Hingabe tun. Man macht eine Sache ihrer selbst willen gut!

Lohnt sich das Ganze?

Finanziell wohl nur sehr beschränkt; fast niemand wird mit der eigenen Firma reich. Das Ziel kann daher kein Monetäres sein. Es geht uns vielmehr darum, das zu tun, woran wir glauben, es geht darum, nach unseren eigenen Vorstellungen arbeiten zu können. Wir sehen, was wir tun, und wir erhalten ein direktes Feedback: Software, die funktioniert, oder ein erfolgreich akquiriertes neues Projekt. Wir haben uns bisher keine Minute gelangweilt.
So aber schafft diese Leidenschaft auch ein grosses Mass an Leiden; so bleibt Work-Life-Balance für uns ein Fremdwort; so gehört Scheitern auch dazu, nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder. Aber nur wer scheitern kann, kann wirklich gewinnen.

Die Freiheit bleibt immer ein Wagnis, niemand sagt, es sei einfach: der Versuch aber lohnt sich immer wieder!

01.09.2010 10:15 | Comments
abgelegt unter: